Wie heißt der siebte Buchstabe des Alphabets?

Über Sinn und Unsinn von Prüfungen und Tests in literarischen Texten und Erinnerungen.
Der Vortrag untersucht anhand von literarischen Texten und Erinnerungen, wie Prüfungen und Tests besonders auf lernschwächere Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirken und zieht daraus Schlüsse für die Anwendung von Tests.

„Diese Sprache ist nicht meine Sprache“

Alphabetisierung in einer fremden Sprache.
In unseren Schulen lernen viele Kinder lesen und schreiben in einer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist. Dies gilt zum Teil auch für ihre Eltern. Der Vortrag untersucht anhand von literarischen Texten, welche Auswirkungen dies für Kinder und Erwachsene auf ihre emotionale und geistige Entwicklung hat.

Kämpfen und Siegen statt Lesen und Schreiben Analphabetismus, Alphabetisierung und Sport

Sport bietet in vielen Ländern die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs. Deshalb kommt es vor, dass sich unter Spitzensportlern auch Analphabeten befinden. Der Vortrag untersucht, wie diese Spitzensportler mit ihrem Analphabetismus umgehen. Analphabeten gibt es aber auch unter den Fans. Deshalb stellt der Vortrag auch Projekte vor, durch die der Sport die Alphabetisierung unterstützt.

Aus zweiter Hand: Liebesbriefe und andere Schreibereien

Zur Geschichte der öffentlichen Schreiber.
Bis ins 19. Jahrhundert gehörten sie ins Straßenbild der europäischen Städte und in Ländern Afrikas und Südamerikas findet man sie dort heute noch: die öffentlichen Schreiber, die für Analphabeten schrieben und vorlasen. Der Vortrag geht anhand von historischen, kunstgeschichtlichen und literarischen Quellen der Geschichte dieses Berufstandes nach und untersucht auch seinen Kundenkreis. Zu dem Vortrag gibt es eine Ausstellung mit historischen Stichen und Fotos. Der Vortrag kann auch kombiniert werden mit einer Aktion, bei der ein Stand eines öffentlichen Schreibers auf dem Markt nachgebaut wird und ein Kalligraph seine Dienste anbietet.

Auch Tarzan hatte ohne Schrift keine Chance

Lesen- und Schreibenlernen, Analphabetismus und Alphabetisierung in literarischen Texten.
Anhand von Belegen aus literarischen Texten stellt der Vortrag Ursachen von Analphabetismus, Probleme von Analphabeten und Aspekte von Alphabetisierung vor.

Pippi Langstrumpf – eine glückliche Analphabetin?

Lesen- und Schreibenlernen, Analphabetismus und Alphabetisierung in Kinderbüchern. Seit es Kinderbücher gibt, beschäftigen sich diese mit dem Lesen- und Schreibenlernen.
Der Vortrag untersucht, wie Analphabetismus und Alphabetisierung in Kinderbüchern dargestellt wird und gibt Lesetipps für Eltern und Lehrer/innen, wenn Kinder Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Der Vortrag kann auch für Mitarbeiter/innen von Kindertagesstätten bearbeitet werden.

Analphabeten bewegen die Gesellschaft

Analphabetismus hat nicht nur negative Seiten. Der Vortrag untersucht anhand von Beispielen aus der Vergangenheit, wie Analphabetismus die Gesellschaft geprägt und verändert hat. Durch diesen Perspektivenwechsel kommt der Vortrag zu neuen Erkenntnissen für die Gegenwart.

Raus aus dem Abseits des Analphabetismus

Das Projekt „Fußball.Alphabetisierung.Netzwerk“ (F.A.N.)
Der Vortrag stellt das F.A.N.-Projekt, die Fernsehserie „Das Kreuz mit der Schrift“ und die Begleitmaterialien für den Unterricht vor. Er zeigt, wie mit der Fernsehserie und den Begleitmaterialien Unterricht in Haupt-, Sonder- und Berufsschulen (BVJ) gestaltet werden kann. (Vgl. auch Fortbildungen)

„Du tünst ja“, sagte meine Großmutter

Dialekt in Geschichte, Literatur und Alltag und die Folgen für die Alphabetisierung in Schule und Erwachsenenbildung. Der Vortrag geht auf die Geschichte der Dialekte und ihren Stellenwert in der Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart ein. Er zeigt Beispiele für den Umgang mit Dialekt in Schule und Erwachsenbildung und gibt Unterrichtsempfehlungen.

Die Macht der Schrift – die Ohnmacht der Analphabeten

Der Vortrag zeigt an Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart, wie mit Schrift Macht ausgeübt werden kann. Dieser Macht der Schrift stellt er die Ohnmacht von Analphabeten und ihre Ausbeutung gegenüber.

„Das Tändeln, Schreiben, Lesen macht Mädchen widerlich“

Lesen und Schreiben als Geschlechterkampf.
In einem Streifzug durch die Kultur-, Kunst- und Literaturgeschichte macht der Vortrag deutlich, wie Männer das Lesen und Schreiben verhindert oder beeinträchtigt haben. Ein Vortrag, den Männer meist vorzeitig verlassen.

Hägar der Schreckliche lässt grüßen

Analphabeten in der Karikatur.
Mit Hilfe von Karikaturen analysiert der Vortrag Ursachen und Auswirkungen von Analphabetismus und geht dabei auch auf den Alltag von Analphabeten ein.

Wie alles anfing …

Lesen- und Schreibenlernen im 16./17. Jahrhundert.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den Anfängen des Lesen- und Schreibenlernens. Dabei geht er nicht nur auf die damalige Methodik und Didaktik sowie die Unterrichtsmaterialien ein, sondern beleuchtet auch den politischen Hintergrund und zieht Schlussfolgerungen für die Gegenwart.

Darf ich Ihnen meine Briefmarkensammlung zeigen?

Analphabetismus und Alphabetisierung auf Briefmarken
Der Vortrag untersucht, wie die Bekämpfung des Analphabetismus und die Förderung der Alphabetisierung auf Briefmarken dargestellt werden und versucht so, die internationalen Alphabetisierungsbemühungen seit 1945 zu dokumentieren. Dabei werden u. a. die Bildmotive der Briefmarken untersucht und ihre Intention in einen politisch-historischen und kulturellen Kontext gestellt.

Sie sind nicht dumm - Schlüsselkompetenzen von Analphabeten

Analphabeten sind nicht dumm. Wenn man genau hinschaut, besitzen sie Schlüsselkompetenzen, auf die man im Alphabetisierungsunterricht zurückgreifen kann. Zu diesen Schlüsselkompetenzen gehören u. a. strategisches Denken, Kreativität und Fantasie, aber auch visuelles Gedächtnis. Der Vortrag deckt diese Schlüsselkompetenzen auf, belegt sie u. a. anhand von kulturgeschichtlichen und literarischen Quellen und gibt Tipps, wie sie in den Unterricht einbezogen werden können

Heidi und der Geißenpeter auf dem Weg zur Schrift

Heidi gehört neben Pippi Langstrumpf zu den bekanntesten Kinderbuchfiguren. Anhand der Heidi-Romane von Johanna Spyri wird in dem Vortrag untersucht, wie und unter welchen Mühen Heidi und Peter den Weg zur Schrift gefunden haben. Dabei werden Ausflüge in die Geschichte des Lesenlernens im 19. Jahrhundert unternommen und Tipps gegeben, wie man heute Kindern beim Lesenlernen helfen kann

Der Vortrag kann eingebaut werden in eine Veranstaltungsreihe zu „Heidi“ mit Vorführungen der Heidi-Filme und anderen Aktivitäten rund um Heidi und Ziegen.

Hierzu werden gerne Vorschläge gemacht.

Analphabetismus im Alter

Schon die demografische Entwicklung, die zeigt, dass in Zukunft unsere Gesellschaft immer älter wird, erfordert es, sich mit dem Thema „Analphabetismus im Alter und seine Folgen“ auseinander zu setzen, wobei auch alte Menschen mit Migrationshintergrund berücksichtigt werden müssen. Diese Auseinandersetzung führt zu neuen Strategien in der Alphabetisierung und Grundbildung und wirft die Frage nach erweiterten Kompetenzen der Unterrichtenden auf, um auch bei älteren Menschen eine nachhaltige Grundbildung zu erreichen.

Die Vorträge dauern ca. 60 Minuten.

Weitere Infos 

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